Elternratgeber zum Schulübergang

Selbstständigkeit fördern: Herausforderung Schulübergang
Im August 2013 veröffentlichte die Pädagogin und Autorin Dr. Birgit Ebbert einen Elternratgeber zu einem wichtigen Thema: dem Schulübergang. In ihrem Buch gibt sie Eltern viele praktische Tipps nicht nur zur Wahl der Schule, sondern vor allem für die Zeit darum herum. Was sollten Kinder können, was können Eltern mit ihnen üben, um ihre Kinder auf die neue Schule vorzubereiten und wie gelingt der Start am besten?
Autorin Dr. Birgit Ebbert erläutert, warum die Vorbereitung auf den Schulübergang so wichtig ist für unsere Kinder.


Wie kamen Sie auf die Idee zu dem Elternratgeber?
Ich muss gestehen, die Idee zu diesem Buch kam vom Verleger des Schulwerkstatt-Verlags, Clemens Muth. Als er mich ansprach, war meine erste Reaktion: “Dazu gibt es doch schon genug Bücher.” Dann habe ich ein wenig recherchiert und überrascht festgestellt, dass es noch keinen Ratgeber gab mit praktischen Tipps für Eltern, wie er uns vorschwebte. Das wollten wir ändern.

Warum ist ein Ratgeber zum Thema “Schulübergang” wichtig?
Der Übergang auf die weiterführende Schule ist ein einschneidendes Erlebnis, das häufig unterschätzt wird. Kinder wissen sehr wohl, dass es nun richtig ernst wird. Einen Vorgeschmack bekommen sie bereits, wenn es um die Schulwahl geht. Aber ab dem ersten Schultag auf der weiterführenden Schule werden die Weichen für den Schulabschluss gestellt.

Ist der Start in die weiterführende Schule wirklich so wichtig?
Ja! Ich erlebe in meinen Lerncentern viele Schüler, wirklich keine Einzelfälle, die gleich in den ersten Tagen in der neuen Schule Misserfolge hatten, Probleme mit Mitschülern haben oder schmerzhaft erlebt haben, dass sie nun nicht mehr Klassenbeste sind. So etwas beeinflusst die Grundeinstellung zur Schule und die ist entscheidend für den Lernerfolg. Wer angstbehaftet in die Schule geht, kann neuen Lernstoff nicht unbeschwert aufnehmen.

Und was können Eltern dagegen tun? Sollen sie sich etwa neben ihre Kinder setzen?
Um Himmels Willen. Auf keinen Fall. Da sind wir schon bei der Diskussion über die Helikopter-Eltern, die ihre Kinder verhätscheln. Im Gegenteil. Eltern sollten den Übergang als Start in einen neuen Lebensabschnitt begreifen, in dem ihr Kind selbstständiger wird und für sich selbst einstehen muss. Dazu braucht es gesundes Selbstvertrauen, es muss wissen, was es kann und was nicht, aber auch, dass es unabhängig von seinen Schulleistungen angenommen und geliebt wird.

Wie sieht das im Alltag aus?
Es beginnt damit, dass die Eltern von sich aus darauf drängen, dass ihre Kinder unabhängiger werden, dass sie sich daran gewöhnen, selbstständig zu lernen und Strategien entwickeln, wie sie mit Problemen im Alltag umgehen – von dem Frust über neue Schulfreunde bis zur verlorenen Busfahrkarte. Nicht, dass Eltern solche Alltagssorgen provozieren sollen, aber sie sollten die Kinder in die Planung einbeziehen und mit ihnen zum Beispiel vorab über das Leben und Lernen in der neuen Schule sprecheElternratgeber Schulübergangn. Da liegen zum Beispiel die Schulbücher nicht im Regal in der Schule und es wird erwartet, dass die Schüler selbstständig den Unterrichtsraum für das nächste Fach finden.

Was sollte man über Sie wissen?
Ich bin Diplom-Pädagogin und schreibe neben Ratgebern wie diesem Romane und Lernhilfen und berate in meinen Lerncentern „Die Lernbegleiter“ Eltern und Schüler bei Fragen rund um Schule, Lernen und Lernprobleme. Ich wollte schon als Mädchen Schriftstellerin werden und weiß daher, dass man manchmal etwas länger braucht, um Ziele zu realisieren, dass das aber mit Hartnäckigkeit und Anstrengung gelingen kann und das gilt für Schulziele ebenso wie für Lebensziele.

Mehr zu Dr. Birgit Ebbert finden Sie auf der Autorenseite.
Ein Gastartikel von Elternratgeber.info

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