Die Wichtigkeit sozialer Kompetenzen

Ganz gleich ob es um den Umgang mit Freunden oder um die Vorbereitung auf das spätere Arbeitsleben geht, soziale Kompetenzen auch Soft Skills genannt, sind unerlässlich für ein erfolgreiches Zusammenleben. Wir erläutern Ihnen an dieser Stelle ein paar Soft Skills, an die Sie Ihr Kind schon frühzeitig spielerisch heranführen können.

Teamfähigkeit

Das Konkurrenzdenken von Kindern wird in vielen Situationen geprägt: Wer hat in der Schule die besten Zensuren und wer ist der Erfolgreichste beim Sport? Natürlich ist ein gesundes Maß an Konkurrenzdenken wichtig und wird Ihrem Kind im späteren Beruf dabei helfen, sich zu behaupten. Jedoch wird auch immer mehr Wert auf Teamfähigkeit gelegt. Deswegen werden in Schulen neben Einzelleistungen auch Gruppenarbeiten benotet, damit Kinder lernen, dass das gemeinsame Erarbeiten von Zielen effektiver und kreativer ist als ein Alleingang.

 

Bieten Sie Ihrem Kind zusätzlich die Möglichkeit der Teilnahme an Mannschaftssportarten wie z. B. Handball, Fußball oder auch Tanzen. Dadurch lernt Ihr Kind, sich in Gruppen einzufügen und baut Fähigkeiten wie Einfühlungsvermögen, Hilfsbereitschaft und Wertschätzung weiter aus.

 

Frustrationstoleranz

Die Fähigkeit, frustrierende Situationen und Ereignisse auszuhalten und sich dennoch immer wieder neu zu motivieren, ist eine zentrale Fähigkeit im Berufsleben. In der Schule wird das Aushalten solcher Erfahrungen zwangsläufig geübt. Beim Wettrennen zu verlieren, die schlechtere Zensur zu bekommen oder beim Melden nicht drangenommen werden – jedes Schulkind kennt solche Situationen. Dennoch gibt es Kinder, die besser und solche, die schlechter mit Misserfolgen umgehen können.

 

Sie selbst können im Erziehungsalltag den Umgang mit diesen Erfahrungen üben: Geben Sie z. B. beim Einkaufen den Wünschen Ihres Kindes nicht immer sofort nach. Lassen Sie Ihr Kind ruhig auch bewusst mal etwas warten. Erklären Sie ihm, warum Wünsche nicht immer sofort erfüllt werden können und bleiben Sie konsequent. Führen Sie Spielsituationen herbei, bei denen Ihr Kind auch mal verliert – und halten Sie es aus, wenn Ihr Kind damit zunächst nicht umgehen kann. Nur so kann Ihr Kind lernen, mit Misserfolgen künftig besser umzugehen und seine Frustrationstoleranz erhöhen.

 

Konfliktfähigkeit / Kritikfähigkeit

Immer wieder hört man in Schulen oder bei Freizeitaktivitäten von Streitigkeiten, die schnell in tätliche Angriffe münden. Kindern die Fähigkeit mitzugeben, mit Auseinandersetzungen und Kritik konstruktiv umzugehen, ist eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg in der Schule und später im Arbeitsleben.

 

Der Schlüssel zur Konfliktbearbeitung ist gelungene Kommunikation. Ein Streit kann für beide Seiten gut ausgehen, wenn offen und ehrlich miteinander geredet wird. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und stellen Sie bei einem Streit mit Ihrem Kind das Bemühen um ein Verstehen und das Erkennen des Problems in den Vordergrund. Wertschätzung und respektvoller Umgang mit dem Gegenüber auch bei kritischen Äußerungen sind Grundlagen eines gelungenen Konfliktgesprächs.

 

Zur Kommunikationsfähigkeit gehört auch die Fähigkeit zu einer differenzierten Beschreibung von Geschehnissen und einer Darstellung der eigenen Sichtweise. Üben Sie mit Ihrem Kind eine möglichst objektive, nicht wertende Beschreibung von Begebenheiten, z. B. aus dem Schulalltag: „Was ist geschehen? Wer war wie beteiligt? Warum ist es genau so abgelaufen? Was waren meine Anteile dabei?“Ergreifen Sie selbst nicht Partei sondern bemühen Sie sich um eine sachliche Haltung.

 

Die Fähigkeit zur Bewältigung von Konflikten schließt nicht nur die Suche nach einer angemessenen Lösung ein, sondern schafft auch die Basis für Toleranz, Offenheit und den Aufbau einer fairen Streitkultur, in der körperliche Auseinandersetzungen keinen Platz haben.

 

Kreativität

Die heutige Gesellschaft ist schnelllebig und fast täglich werden Neuerungen auf den verschiedensten Gebieten eingeführt. Einfallsreiche Lösungsansätze überraschen Lehrer und spätere Arbeitgeber positiv und vermitteln Ihrem Kind Selbstvertrauen, wenn es um die Lösung von Problemen geht. Deswegen ist es sinnvoll, Ihr Kind schon früh an eine kreative Denkweise heranzuführen.

 

In den Schulen wird kreative Arbeit durch verschiedene Projekte wie beispielsweise den Kunstunterricht oder Schüleraufführungen gefördert. Sie selbst können die Kreativität Ihres Kind mit gemeinsamen Spielen unterstützen. Häufig entwickeln Kinder von sich aus fantasievolle Spielideen und Spielregeln. Lassen Sie sich darauf ein und entdecken Sie zusammen mit Ihrem Kind ungewöhnliche Spielvarianten und neue Lösungsansätze. Fördern Sie, wo immer es geht, die Fantasie und den Erfindungsreichtum Ihres Kindes.

 

Offenheit für andere Kulturen

Bereits in der Schule, später durch Schüleraustausch, Auslandsstudium und international ausgerichtetem Arbeitsmarkt – überall treten wir in Kontakt mit Menschen aus anderen Ländern mit fremden Kulturen und Sprachen. Unternehmen achten bei der Auswahl ihrer Mitarbeiter inzwischen auf Vorurteilslosigkeit und Toleranz.

 

Das Spielen mit Kindern unterschiedlichstem Alters und Geschlechts sowie verschiedenster ethnischer wie sozialer Herkunft begünstigt die Entwicklung von Toleranz, Wertschätzung und Respekt Ihres Kindes anderen Menschen gegenüber. Gehen Sie zusätzlich mit gutem Beispiel voran und zeigen Sie sich stets aufgeschlossen anderen Kulturen gegenüber, da Kinder viele Gewohnheiten und Lebenseinstellungen von Ihren Eltern übernehmen. Fördern Sie die Offenheit und Aufgeschlossenheit Ihres Kindes anderen Ländern, Menschen, Religionen und Lebensarten gegenüber.

 

 

Technische Kompetenz

Neben sozialen Kompetenzen sind sowohl für das private Leben als auch für den Berufsalltag weitere Kompetenzen, wie beispielsweise ein geübter Umgang mit technischen Geräten, sehr wichtig. Unser tägliches Leben wird mehr und mehr durch den Umgang mit Maschinen bestimmt, da dieZusammenarbeit von Mensch und Computer sowohl die Qualität der Ergebnisse als auch die Effizienz der Arbeit steigert. So wird im Berufsleben ständig mit Technik gearbeitet, ob es nun Computer oder komplizierte Produktionsmaschinen sind.

 

Ermuntern Sie Ihr Kind deswegen zu einem regelmäßigen Umgang mit Technik. Führen Sie es altersgemäß auch an verschiedene technischen Geräte sowie nicht nur an das Spielen sondern auch an das Arbeiten mit einem Computer heran.

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